Programm von September bis Dezember 2017

Veranstaltungen September bis Dezember 2017

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O H N E  V O R K E N N T N I S S E

Freitags,1./8./15.12., 19 Uhr
Adventsarbeit am Grundsteinspruch
Emi Yoshida, Astrid Wunderlich

Am 25.12.1923 eröffnete Rudolf Steiner die Neugründung
der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft mit
dem Grundsteinspruch, u.a. mit folgenden Worten: „Wollen
wir das Andenken an den heute in den Boden unserer
Herzen gesenkten Grundstein bewahren bei allem, was wir
draußen und hier tun wollen zur Förderung, zur Entwicklung,
zur vollen Entfaltung der Anthroposophischen Gesellschaft.“
– Seit vielen Jahren wurde in der Adventsarbeit
dieses Andenken mit vielfältigen Anregungen durch
Gisela Weller-Widmann und Florian Zebhauser u.a. neu
impulsiert. Und auch dieses Jahr stellt sich die Frage, in
welcher Weise der Grundsteinspruch für die gemeinsame
Arbeit in der Gesellschaft und für ein „tätiges Erfassen der
Welt“ (Rudolf Steiner) heute den Boden bereitet. Auf der
Basis der bisherigen Erfahrungen mit dem Spruch wollen
wir uns den drei Aufforderungen: Übe Geist-Erinnern, übe
Geist-Besinnen, übe Geist-Erschauen konkret zuwenden
und uns ihnen in gemeinsamer Arbeit auch aktiv übend
stellen. Alle, die den Grundsteinspruch erst kennenlernen
wollen, sind zu dieser Arbeit ebenfalls herzlich eingeladen.
• Eintritt frei
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E 
Mi, 13.12., 18.30 und 20 Uhr
Weihnachtsimagination

18:30: Einstimmung
Zur Vorbereitung auf die Lesung des Vortrags vom
6.10.1923 (GA 229) wird wieder eine Wahrnehmungsübung
durchgeführt, diesmal zum Thema Wasser.
Anschließend werden Kunstobjekte betrachtet und es
folgt ein Austausch. „ … wenn wir etwa von irgendeinem
fremden Planeten die Erde uns anschauen würden, sie uns
erscheinen würde als ein großer, meinetwillen, sage ich
jetzt, Wassertropfen im Weltenall, in dem allerlei Hervorragungen
wären, die Kontinente, die etwas anders gefärbt
sich ausnehmen würden; aber es würde uns das wie ein
großer Wassertropfen im Weltenall erscheinen. Nun wollen
wir einmal über den ganzen Tatbestand kosmisch
sprechen. Was ist denn das eigentlich, dieser Tropfen, der
da als ein Wassertropfen im Weltenall dahingeht? …“
Gespräch: Erika Leiste, Astrid Wunderlich,
Florian Zebhauser
• 20 Uhr: Lesung der Weihnachtsimagination
durch Bodo Bühling
• Eintritt frei
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M I T G L I E D E R  U N D  F R E U N D E
Mittwoch, 27.12., 19 Uhr
Weihnachtsfeier – Was uns im Innersten verbindet

Die Grundsteinlegung auf dem Boden unserer Herzen.
Rudolf Steiner schreibt 1917 seine Memoranden zur Gestaltung
der sozialen Verhältnisse. Die Entwicklungen
werden turbulenter. Im Mai 1922 hält er seinen letzten
öffentlichen Vortrag in München und es scheint als ob
sich seine Arbeit in den folgenden Monaten immer mehr
nach innen wendet und in der Weihnachtstagung
1923/24 eine Umstülpung erfährt. Wir wollen versuchen
diesem innerlichen Impuls vom Dezember 1923 dreifach
nachzuspüren und uns seine Aktualität zu vergegenwärtigen:
Im Besinnen auf die Art und Weise, wie der dodekaedrische
Liebesstein in unserer Seele gebildet und versenkt
werden kann; Im Erinnern an die Ur-Weihenacht; Im innerlichen
Lauschen auf den Nachklang der Grundsteinmeditation
heute, im eigenen Herzen. Der Abend soll uns
helfen, uns zu sammeln und uns bewusst zu machen, dass
unser innerlichster Impuls ebenso eine starke Lebenstatsache
ist, wie die vielen Geschehnisse, die aus der Welt an
uns herandrängen. Wir versuchen das im Zusammenklang
von Musik, Eurythmie des Grundsteinspruchs und gesprochenem
Wort.
Eurythmie: Irmi Burkhardt, Katharina Gleser, Angela Götte,
Nina Kürschner, Laura Monserrat, Emi Yoshida
Musik: Kazuhiko Yoshida
Vortrag und Gespräch mit Hanjo Achatzi
• Eintritt frei
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 Veranstaltungen Januar bis Ostern 2018

Ohne Vorkenntnisse
Fr/Sa, 12./13.1.2018, Vortrag und Seminar
Wie Goethe uns sehen lehrt – Über Naturerkenntnis der „goetheschen Art“
Astrid Wunderlich
• Freitag, 20 Uhr, Vortrag
• Samstag, 9.30 bis 13 Uhr, Seminar (Pause mit Imbiss)
Kann man ein wahres Verständnis gewinnen darüber, was in der Natur vor sich geht? Schon Goethe war unzufrieden mit den Erklärungen namhafter Zeitgenossen. Wenn er sich miterlebend-nacherlebend den verschiedenen Naturerscheinungen zuwandte, kam er zu anderen Ergebnissen. So begannen seine naturwissenschaftlichen Arbeiten. Was ist das Besondere an Goethes Denkungsart, von der Rudolf Steiner sagte, dass vor allem sie in der Lage ist, wahrhaftige Erkenntnisse über die belebte Natur zu gewinnen? Nach einer theoretischen Einleitung führen in nachfolgenden Seminaren praktische Übungen an verschiedenen Beispielen zu einem eigenen Erleben der Goetheanistischen Naturerkenntnis.
Vortrag: Mitglieder €10 (1 Coup.),Nichtmitglieder € 12, erm. €7
Seminar: Mitglieder €16 (2 Coup.),Nichtmitglieder € 20, erm. €12
• Weitere Seminare: Fr. 2.2., 19–21 Uhr, Fr 2.3., 19–21 Uhr
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Ohne Vorkenntnisse
Fr/Sa , 19./20.1.2018, Vortrag und Seminar
Ehrenfried Pfeiffer und das Verständnis des Ätherischen
Thomas Meyer, Basel
• Vortrag, Freitag, 20 Uhr
• Seminar, Samstag, 9.30 bis 13 Uhr (Pause mit Imbiss)
Ehrenfried Pfeiffer wurde an dem Tag geboren, an welchem das Kali Yuga zu Ende ging und einem Lichten Zeitalter Platz machte. Der Vortrag befasst sich deshalb insbesondere mit seiner Forschung zum Lichtäther und den übrigen Ätherarten und ihrer Beziehung zu Denken, Fühlen, Wollen und dem
Selbst des Menschen. Auch sein Bemühen, ein neues, diffuses Bühnenlicht zu entwickeln, kommt zur Sprache.
• Gesamtkarte: Mitglieder € 20 (2 Coupons),
Nichtmitglieder € 24 (keine Coupons), ermäßigt € 14
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Musikgenuss

Sonntag, 21.1.2018,11.10 Uhr
Benefizkonzert
Junge Musiker spielen zu Gunsten der Anthroposophischen Gesellschaft ein buntes Kammermusik-Programm mit Werken von Chopin, Mozart, Grieg, Debussy, Schostakowitsch u.a.

Lina Finn, Amrei und Peer Bohn, Jannick Cech, Coralie Hoever, Michael Nodel

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Ohne Vorkenntnisse
Fr, 26.1., 19 bis 21 Uhr
Elemente des anthroposophischen Schulungsweges
Mit Karl Lierl, Gisela Weller-Widmann, Astrid Wunderlich, Emi Yoshida, Florian Zebhauser
Alle, die sich für den anthroposophischen Schulungsweg interessieren, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
• 7. Abend: Gisela Weller-Widmann
Kennenlernen der Widersacher-Mächte in der Seele, der übende Umgang mit dem eigenen Doppelgänger und der kleine Hüter der Schwelle
Am Beginn wollen wir auf den letzten Abend im November zurückschauen, bei dem Florian Zebhauser den Umgang mit den Verstorbenen zum Thema hatte. Dann wird Gisela Weller-Widmann einen Überblick geben, welche Stellung und Bedeutung die von Rudolf Steiner gegebenen Übungen im
Gesamtzusammenhang des Schulungswegs haben. Nach der kurzen Pause wird aufgezeigt werden, wie wir uns das Auftreten der Widersacher-Mächte ins Bewusstsein bringen können.
Anschließend gehen wir der Frage nach, wie man den eigenen Doppelgänger kennenlernen und wie ein übender Umgang mit ihm möglich werden kann. Zum Schluss werden wir uns mit dem kleinen Hüter der Schwelle bekannt machen und seine Aufgabe zu begreifen versuchen. Auch unsere Aufgabe an ihm wollen wir ins Auge fassen.
Alle am Thema des Schulungswegs Interessierten sind herzlich eingeladen.
• Mitglieder € 10 (1 Coupon), Nichtmitglieder € 12, erm. € 7
• Nächster Termin: 13.4.2018

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Ohne Vorkenntnisse
Sa, 27.1.2018, 9.30 bis 13 Uhr (Pause/Imbiss)
Herzzeit. Eurythmie zur Erkraftung des Ätherherzens
Sivan Karnieli, Basel
Das Herz lebt ganz und gar aus dem Lebensstrom der Peripherie und gleichzeitig durch das Licht, mit dem wir hier auf der Erde anwesend sind. Übungen, kleine Herzgedichte und bewegte Meditationen sollen die Kräfte des ätherischen Herzens sichtbar werden lassen, seine Bewegungen durchdringen
und stärken, denn im Ätherischen geht es immer um die schöpferische Kraft der Wahrnehmung. Das dichterische, meditative Wort ist dabei eine Brücke zu unserem innersten Wesen. Durch Erkraftung des Ätherherzens versuchen wir so im Hier und Jetzt, in einem fortwährenden Geschehen von Zeit eine Antwort zu geben auf das Wort im Urbeginn.
• Mitglieder € 30 (3 Coupons), Nichtmitglieder: € 36, erm. € 25
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Ohne Vorkenntnisse
Do, 1.2.2018, 20 Uhr
Kann ich das verdauen?
Georg Soldner, Kinderarzt, Stellvertretender Leiter der Medizinischen Sektion am Goetheanum
Das Zusammenspiel von Verdauungs–und Nervensystem im menschlichen Organismus. Wie verdauen wir eigentlich unsere Nahrung – und wie verdauen wir seelische Erlebnisse?
Rudolf Steiner hat 1920 vor Ärzten über die enge Beziehung von Verdauungssystem und Gehirn gesprochen. Die medizinische Forschung der letzten fünfzehn Jahre hat Steiners Forschungsergebnisse in vollem Umfang bestätigt. Jeder Mensch kennt die Erfahrung, wie es ihm zumute ist, wenn er
etwas nicht verdauen kann – sei es leiblich, sei es seelisch. Was fördert unsere Fähigkeit der Verdauung, wie hängen Verdauungs- und Nervensystem zusammen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrags.
• Mitglieder € 20 (2 Coupons), Nichtmitglieder € 24, erm. € 14
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Mitglieder und Freunde
Di, 6.2.2018, 18 bis 19.30 Uhr
München-Russland
Gabriele Aurbach, Florian Zebhauser
Fragen zu unserer Partnerschaft München-Russland werden offen besprochen. Unter anderem ist ein Bericht vorgesehen von einem Seminar in Rostow am Don mit dem Thema „Nebenübungen“.
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Ohne Vorkenntnisse
Fr, 9.2.2018, Vortrag, 20 Uhr
Der Beitrag der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft zu Fragen unserer Zeit
Dr. Virginia Sease, Dornach
Der kosmopolitische Aspekt unserer Zeit zeigt sich in der Tatsache, daß weltweit auf vielen Gebieten Fragen herrschen, die um den Fortgang, das Weiterleben der Menschheit und den Fortbestand der Erde gehen. Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft, die Rudolf Steiner 1924 begründet
hat, greift diese Fragen, z.B. in der Pädagogik, in der Medizin, in der Landwirtschaft wie auch für das innere Leben des Menschen auf. Diese Fragen und Zugänge dazu wollen wir gemeinsam betrachten.
• Mitglieder € 10 (1 Coupon), Nichtmitglieder € 12, erm. € 7
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ohne Vorkenntnisse

Fr/Sa, 16./17.2.2018, drei Beiträge und künstlerischer Teil
Europa und Tschechien
Veranstaltungsreihe – Europäische Perspektiven. Gibt es übergeordnete Ideen für unseren Kontinent?
• Freitag, 18 Uhr, Vortrag, Dr. Markus Osterrieder
Europäische Blicke auf die böhmischen Länder (České země)
Ausgehend von der Darstellung der „Königin Europa“ aus dem 16. Jahrhundert, auf der die Gebiete des heutigen Tschechien als ‚Solarplexus‘ auf dem Leib der Europa erscheinen, soll in die wechselvollen Schicksale der böhmischen Länder und des Tschechentums aus der Perspektive der anderen
europäischen Regionen eingeführt werden. Warum fanden gerade hier in der Geschichte so viele geistige Auseinandersetzungen statt?
Pause mit Imbiss
• Freitag, 20 Uhr
Eurythmie und Musik tschechischer anthroposophischer Komponisten des 20. Jahrhunderts
Künstlerischer Beitrag, Musik und Eurythmie. Mit Werken von Alois Hába und Viktor Ullmann.
Aleph Ensemble München, Eurythmie: Emi Yoshida, Reinhard Penzel; Klavier: Kazuhiko Yoshida


• Samstag, 9.30 Uhr, Tomáš Zdražil
Die tschechische Erfahrung zwischen Nationalismen und Totalitarismen
Welche Qualitäten haben sich mit der Perspektive eines zukünftigen Europas im tschechischen Kulturraum in zweierlei Hinsicht ausgebildet? Einerseits im Hinblick auf das Volks-und Menschen-Selbstverständnis durch die Auseinandersetzung mit dem Nationalismus deutscher und tschechischer
Prägung? Zukunftsweisend erscheinen hier die Gestalten von Bernard Bolzano und Emanuel Radl. Andererseits im Hinblick auf die innere geistige Autonomie des Menschen durch die Auseinandersetzung mit dem Totalitarismus kommunistischer Prägung? Hier wäre an Václav Havel und Jan Patočka wie auch an die Bürgerrechtsbewegung Charta 77 anzuknüpfen.
Tomáš Zdražil, Studium der Geschichte und Pädagogik, Promotiion zum Thema der schulischen Gesundheitsförderung, Klassen -und Oberstufenlehrer in Tschechien. Seit 2007 unterrichtet er an der Freine Hochschule Stuttgart anthroposophisch-anthropologische Grundlagen der Waldorfpädagogik.
10.45 Uhr Pause mit Imbiss
• 11.15 Uhr, Tomáš Boněk
Die Tschechen und Europa - Sehnsüchte und Ängste, Verletzungen und Träume eines Volkes in Mitteleuropa
Mitteleuropa ist ohne Tschechien kaum denkbar, genau so, wie Tschechien ohne die mannigfaltigen Beziehungen mit Europa. Und dennoch war und ist Europa für viele Tschechen die fremde Welt, die „hinter den Bergen“ liegt. Die zuerst rein äussere Tatsache, dass das Land von den Nachbarländern
durch eine Bergkette fast vollständig getrennt ist, ist heute dadurch, dass sie gleichzeitig auch die Sprachbarriere darstellt, zu einer inneren Tatsache geworden. Tschechien hat mit Europa eine weitgehend traumatisierte Beziehung. Spätestens seit dem 15. Jahrhundert leben die Tschechen in
einer ununterbrochenen Auseinandersetzung mit Europa, die sich auch in allen gegenwärtigen Träumen, Sehnsüchten, Ängsten und Hoffnungen in der Beziehung zu Europa spiegelt.
Die wahrhaft mitteleuropäische Frage entzündet sich heute unter anderem auch an der Unsicherheit, ob die Freunde im Westen oder im Osten zu suchen sind.
Tomáš Boněk (1972), Priester der Christengemeinschaft in Prag, Vorstandsmitglied der Anthroposophischen Gesellschaft in Tschechien. Tätig auch als Lehrer an der Akademie
für soziale Kunst Tabor in Prag und am Priesterseminar der Christengemeinschaft in Stuttgart und Hamburg. Zahlreiche Vorträge über tschechische Geschichte und Geschichte des Christentums, geistige Christologie, Anthroposophie, geistige Aspekte des Umweltschutzes u.a. Studium an der Hussitischen-
Theologischen Fakultät der Karls-Universität Prag und am Priesterseminar Stuttgart. Zwei Jahre als Pfarrer der Christengemeinschaft in Namibia tätig.
12.30 Uhr, kurze Getränkepause
• 12.40 Uhr, Dr.Markus Osterrieder Fragen und Austausch, Abschluss ca. 13.30 Uhr Ende
• Gesamtkarte: Mitglieder € 40 (4 Coupons), Nichtmitglieder € 48, ermäßigt € 28
• Nächster Termin: 8./.9.6.2018
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Faustfestival 2018 der Stadt München, www.faustfestival.com
Do, 8.3. und 22.3., 19 bis 21 Uhr
Faust I an zwei Abenden
Bodo Bühling, Lesung
Kein anderes Drama der Weltliteratur macht die bewusstseinsgeschichtliche Dimension des Übergangs in die Neuzeit deutlicher als Goethes Faust. Die ganze Tragik von Verlust und schmerzhaftem Neubeginn ist hier dramatisch erfasst und in allen Facetten des Menschlichen gestaltet worden.
Die Auseinandersetzung mit dem Bösen als Prüfung und innerer Motor für „die größte Strebensdichtung“ der deutschen Literatur kann in ihrer brennenden Aktualität auch heute von Tag zu Tag mehr Hilfe und Orientierung sein!
• Mitglieder € 10 (1 Coupon), Nichtmitglieder € 12, erm. € 7
• Termine für die Lesungen Faust II; 5.4./26.4./24.5./7.6./28.6.
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Vorkenntnisse erwünscht
Fr/Sa, 9./10.3.2018, Vortrag und Seminar
Auferstehung heute
Frank Linde, Glücksburg
• Freitag, 20 Uhr, Vortrag
• Samstag, 9.30–13 Uhr, Seminar (mit Imbisspause)
Die Auferstehung Christi ist ein einmaliges Geschehen. Ihre Wirkung aber hat Bedeutung für alle Zeit. Ob sie im Lebendes einzelnen fruchtbar wird, hängt dabei einzig vom Verhalten des Menschen ab. Wie sind die Aussagen Rudolf Steiners über das Wiedererscheinen Christi im Ätherischen in diesem
Zusammenhang zu verstehen? Ist diese Erscheinung sicher? Was bedeutet die Gegenwart Christi heute für mein Leben? Und wie können die Kräfte der Auferstehung im Alltag ergriffen und verwirklicht werden? Diese im Vortrag behandelten Fragen bilden die Grundlage für die vertiefende Durcharbeitung
im Seminar.
• Gesamtkarte: Mitglieder € 20 (2 Coupons), Nichtmitglieder € 24 €, erm. € 14
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Gemeinsame Veranstaltung mit dem Förderkreis für Umweltgesundung
Sa, 17.3.2018, 19 bis 21 Uhr, Vortrag
Die Pflanze im Verhältnis zur Sphäre der geistigen Urbilder
Welche Auswirkungen nehmen derzeitige Technologien in der Hybridzüchtung? Heidi Franzke
Die Technik der Hybridisierung, wie sie seit Mitte des 20. Jahrhunderts Einzug in die Züchtung hielt, greift tief bis in die physischen Grundlagen des Lebenskräftegefüges der Pflanze ein und schädigt ihr Stammzellennetz: das Kambium. Wesentliche Lebensfunktionen, wie der Fortbestand der Pflanzenform in den Folgegenerationen, werden dadurch nachhaltig verletzt. Die Ausführungen Rudolf Steiners aus den Jahren 1923/24 breiten einen bis in den Kosmos reichenden Kontext aus, in welchem sich die Formenvielfalt der Pflanzenwelt im Strom der Generationen erhält. Sie stellen nicht nur eine notwendige Korrektur gegenüber bestehenden Auffassungen von Vererbung und genetischer Determination dar, sondern schaffen erst eine reale Grundlage, die einschneidenden Veränderungen unserer Kulturpflanzen durch derzeitige Züchtungsmethoden tiefergreifend zu erkennen.
Heidi Franzke, biologisch-dynamische Getreidezüchterin seit 1993, hat aktuell ihre Studien zum Kambium in der Pflanze als irdische Personationsfläche für die Wirkungen des kosmischen Umkreises veröffentlicht, aus denen sie tiefergreifende Konsequenzen für die derzeitige, hochtechnisierte Pflanzenzüchtung zieht.
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ohne Vorkenntnisse
Di, 20.3.2018, 18.30 und 20 Uhr
Oster-Imagination – Das Miterleben des Jahreslaufs in vier kosmischen Imaginationen
• 18.30 –19.30 Uhr, Vorbereitung auf die Lesung
Im fünften Vortrag dieses Zyklus schildert Rudolf Steiner, wie die vier Archangeloi-Wesen während des Jahreslaufs „mit segenduftenden Schwingen“ die Erde umkreisen und durchströmen. Wir wollen versuchen, dieses grandiose Zusammenwirken mitzuerleben, indem wir das kosmische Umkreisen der Erde eurythmisch begleiten. Eurythmie: Angela Götte Einführung: Erika Leiste, Astrid Wunderlich, Florian Zebhauser
• 20 Uhr, Lesung des 5. Vortrags aus GA 229, 13.10.1923 durch Bodo Bühling
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Feier am Tor der Passions- und Osterzeit
Sa, 24.3.2018, 17 Uhr
„Aber der Sohn, er neigt sich zur Erde“
Feierstunde mit Eurythmie, Musik, Dichtungen von Albert Steffen, Christian Morgenstern u.a. sowie österlichen Betrachtungen.
Mitwirkende: Eurythmie: Irmi Burkhardt, Katharina Gleser, Angela Götte, Stefan Panizza; Sprache: Tamara Koch; Musik: Yoshie Higo-Breitenbach, u.a.
• Eintritt frei

 

Über das Titelzeichen der Zeitschrift „Das Goetheanum”

Zu kaufen bei uns:

Fogende Drucksachen können bei uns erworben werden.

Seelenkalender mit Bildern

NEU Anthroposophischer Seelenkalender mit Bildern von Reinold Pfeifer. Ein Aufstellkalender, Format A5, mit Meditationsbildern zu allen 52 Wochensprüchen. Künstlerisches Vermächnis von Reinold Pfeifer (1932–2009). Spiralgebunden mit Kartonrücken zum Aufstellen. 25 € zzgl. Versand
Alle Abbildungen sind hier zu betrachten.

Bestellungen nur per E-Mail oder schriftlich per Post mit Name, Adresse, Name und Anzahl der Publikationen.
Versand nach Eingang des Betrags. Telefonische Bestellungen können leider nicht angenommen werden. Wir bitten
um Verständnis.

Anthroposophie wird Kunst

Die Geburtsstunde der selbstständigen Anthroposophie: der Münchner Kongress 1907. Die umfassendeste Publikation über den Münchner Kongress. Über 430 Seiten, reich bebildert.
Die gedruckte Dokumentation zum Münchner Kongress "Anthroposophie wird Kunst" ist hier zum Preis von € 19,95 zu kaufen. / mehr >>>